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HACCP

Das HACCP-System, das auf wissenschaftlicher Basis und Systematik beruht, identifiziert spezielle Gefahren und die Maßnahmen zu ihrer Beherrschung, um so die Unbedenklichkeit der Lebensmittel sicherzustellen. HACCP ist ein Werkzeug zur Beurteilung von Gefahren und zur Einrichtung von Lenkungssystemen, die mehr auf Vermeidung gerichtet sind anstatt sich auf die Endprüfung der Produkte zu verlassen. Jedes HACCP-System birgt Veränderungen in sich, z.B. Verbesserungen im Gerätedesign, im Produktionsverfahren oder in der technischen Entwicklung.

HACCP eignet sich zur Anwendung über die gesamte Lebensmittelkette vom Erzeuger der Grundstoffe bis hin zum Verbraucher und seine Umsetzung sollte sich an den wissenschaftlichen Grundlagen über Risikos für die menschliche Gesundheit ausrichten. So wie HACCP die Lebensmittelsicherheit steigert, kann seine Einführung weitere bedeutsame Vorteile mit sich bringen. Darüberhinaus kann die Anwendung des HACCP-Systems bei der Arbeit regulärer Überwachungsbehörden helfen und den internationalen Handel durch Vertrauenserhöhung in Sachen Lebensmittelsicherheit voranbringen.

Die erfolgreiche Anwendung von HACCP bedarf der vollen Verpflichtung und Beteiligung von Management und Arbeitsebene. Außerdem ist ein multidisziplinäres Vorgehen notwendig; dieses multidisziplinäre Vorgehen sollte, soweit zutreffend, Fachwissen über Landwirtschaft, Tierheilkunde, Produktion, Mikrobiologie, Heilmittel, Lebensmitteltechnologie, Gesundheit der Umwelt, Chemie und Ingenieurwesen entsprechend den speziellen Anforderungen einbeziehen. Die Anwendung des HACCP verträgt sich mit der Einführung von Qualitätsmanagement-Systemen, wie z.B. die ISO 9000-Reihe und isst das ausgewählte System für das Management der Lebensmittelsicherheit innerhalb solch eines Systems.

Quelle: Schädler